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Monat: Juli 2016

Einen Kaffee bitte… welchen denn?

Einen Kaffee bitte… welchen denn?

Wenn man heutzutage in einem Cafe schon nicht mehr weiß, was man bestellen soll („ich will doch nur einen Kaffee…“), dann blickt man in Singapur erst recht nicht mehr durch. In den Food Courts gibt es eine riesige Auswahl. Nur muss man selbst wissen, was man bestellt, denn angeschrieben ist es normalerweise nicht. Mit oder ohne Zucker, gesüßte Kondensmilch, Milch in allen erdenklichen Kombinationen. Und es scheint als hätte jede davon ihren eigenen Namen. Hier einige Beispiele, damit es dann klappt, mit dem richtigen Heißgetränk:

  • Kopi: Für Einsteiger der (in Singapur) normale Kaffe mit Zucker und gesüßter Kondensmilch
  • Kopi-C: Der eher westliche Kaffee mit Zucker und Milch
  • Kopi-O: Das ist Kopi ohne Zucker
  • Kopi Kosong: Kaffee mit Zucker aber ohne Milch
  • Kopi Peng: Mein Favorit, das ist nämlich Kopi mit Eis und damit ein leckerer Eiskaffee. Genau das richtige in der Gegend.

Das ist natürlich lange noch nicht alles. Zum einen kann man statt Kopi auch Teh bestellen (Tee natürlich, soweit ich weiß schwarzer), und hier auch in allen möglichen Kombinationen. Zum anderen kann man natürlich auch kombinieren. Ein Kopi-O Kosong Peng ist dann z.B. purer schwarzer Kaffee mit Eis. Darüber hinaus gibt es noch Yuan Yang, ein Mix aus Kopi und Teh. Und um das ganze Abzurunden gibt es auch noch andere Anpassungen, die ich hier nicht aufgeführt habe, weil das den Rahmen sprengen würde (und ich sie auch noch nicht alle kenne). Eine kurze Suche im Internet förderte noch Gao für ein stärkeres und Po für ein weniger starkes Gebräu zu Tage.

Kopi Peng
Kopi Peng

Die Ursprünge dieser Wörter liegen übrigens in verschiedenen Sprachen. So ist Kosong das malaiische Wort für „ohne“ und Peng wohl das chinesische Wort für Eis. Da scheinen aber auch die Singapurer nicht immer ganz durchzublicken woher die einzelnen Wörter stammen. Zumindest muss kurz überlegt bzw. nachgefragt werden.